Über die Stiftung

Rudi Venzke geb. 12.06.1920 in Stettin und Marianne Venzke (geb. Krabichler), geb. 07.03.1924 in Günzburg

Nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 wurde Rudi Venzke in Günzburg aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 25-Jährige keinen Kontakt zu seinen Eltern. Außer der zerrissenen Wehrmachtsuniform an seinem Leib hatte er nichts, da ihm während seiner Gefangenschaft in Innsbruck alles abgenommen wurde. Er hatte weder Hab und Gut, noch Erinnerungsstücke an seine Familie.

Als eine Stelle bei der Polizei im Amtsblatt von Günzburg ausgeschrieben wurde, begann er dort zu arbeiten und verdiente anfangs 5 Mark pro Tag. Die ersten Jahre in Günzburg waren finanziell nicht einfach für ihn. Zum Frühstück aß er meist eine warme Scheibe Toastbrot mit etwas Zucker. Vier Jahre später, als Günzburg zur kreisfreien Stadt wurde, wechselte er in die Verwaltung und arbeitete dort in der Preisüberwachung. 1954 bekam er schließlich die Chance, Polizeihauptwachtmeister zu werden.

  • Günzburg
  • Polizeihauptwachtmeister Venzke

Ende 1946 / Anfang 1947 lernte er Marianne kennen.

1924 erblickte Marianne in Günzburg das Licht der Welt. Mit 22 Jahren war Sie als Postassistentin in der Vermittlung der deutschen Post tätig und lernte am Telefon ihren zukünftigen Ehemann Rudi Venzke kennen. Bei Telefongesprächen haben die Beiden sich nachts die Zeit vertrieben, lernten sich so kennen und heirateten dann am 26.05.1954 im Standesamt in Neu-Ulm. Auf einem Grundstück im Auweg der Familie Krabichler bauten die Beiden in den Folgejahren dann ihr Eigenheim.

Rudi war ein begeisterter Sportler. Er schloss sich den Handballspielern in Günzburg an und war Mitbegründer der Handballabteilung des VfL Günzburg. Sein Leben lang war Rudi sportlich aktiv und spielte auch selbst viele Jahre in der Handballmannschaft des VfL Günzburg. 74 Jahre lang war er auf oder neben dem Spielfeld als Unterstützer dem VfL Günzburg e.V. treu.

  • Anwesen Venzke
  • VfL Günzburg

Errichtung der Stiftung

Da die Beiden kinderlos waren und daher keine Erben für ihr angespartes Vermögen hatten, beschäftigte sich das Ehepaar schon länger mit dem Gedanken eine eigene Stiftung zu gründen. Ihnen war es stets eine wichtige Herzensangelegenheit, etwas Gutes zu tun, indem sie Kinder und Jugendliche sowie mildtätige und gemeinnützige Organisationen aus der Region Günzburg unterstützten.

2005 lernte Rudi seinen neuen Bankberater Martin Bernhauer kennen und fand in ihm und der damaligen Volksbank Günzburg eG den richtigen Partner für seinen Wunsch.

Am 20. September 2012 wurde dann die Marianne und Rudi Venzke-Stiftung gegründet.

v.l.n.r. Michael Wallraven, Martin Bernhauer, Rudi Venzke, Johann Mayr

Stiftungszweck


Die im Jahr 2012 gegründete Marianne und Rudi Venzke-Stiftung agiert ganz im Sinne des bereits verstorbenen Stifterehepaars und fördert daher Projekte in der Region Günzburg mit folgenden Fokusthemen:

  • Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung insbesondere der schulischen Ausbildung junger Menschen
  • Förderung der direkten finanziellen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien
  • Förderung des Sports insbesondere der Jugendarbeit
  • Förderung des Tierschutzes
  • Förderung mildtätiger Zwecke
  • Förderung der Hospizarbeit

Als Stiftungsvorstand sind wir immer offen für neue Projektideen, die wir im Sinne von Marianne und Rudi Venzke unterstützen können. Wenn Sie uns einen Vorschlag für ein Projekt einreichen möchten, nutzen Sie hierfür bitte unseren Förderantrag (PDF-Formular) und schicken uns diesen, ggf. mit Anlagen, an info@venzke-stiftung.de

Wir prüfen zunächst, ob die Idee mit den inhaltlichen Förderzielen unserer Satzung vereinbar ist und ob die rechtlichen Voraussetzungen etwa in Bezug auf die Gemeinnützigkeit des Vorhabens erfüllt sind. Anschließend melden wir uns gerne bei Ihnen.

Wir freuen uns auf Ihren Antrag!

Häufig gestellte Fragen

Wir danken für jede Spende auf dieses Spendenkonto:
Marianne und Rudi Venzke-Stiftung
DE39 7206 9043 0006 3976 38
BIC GENODEF1GZ2
VR-Bank Donau-Mindel eG

Spenden an die Marianne und Rudi Venzke-Stiftung sind steuerabzugsfähig. Spendengelder bis 200 EUR werden i.d.R. unbürokratisch behandelt. Hierfür benötigt das Finanzamt lediglich einen vereinfachten Spendennachweis. Das kann bspw. ein Zahlungsbeleg oder die Kopie des Kontoauszuges sein. Sollten Sie bei einer Spendensumme ab 200 EUR eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte als Verwendungszweck Ihre Adresse an oder teilen Sie uns Ihre Adresse per E-Mail mit.

Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme unser Kontaktformular. Wir prüfen dann gerne, ob das eingereichte Projekt in Frage kommt. Wir melden uns nach Eingang der Nachricht.

Die Stiftung wurde in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Volksbank Günzburg eG gegründet. Die Volksbank Günzburg ist mittlerweile in der VR-Bank Donau-Mindel eG aufgegangen.